Green Office – nachhaltig und wach zur Arbeit!

Für viele beginnt der Tag erst richtig, nachdem sie die erste Tasse Kaffee getrunken haben – meist auch auf dem Weg zur Arbeit. Wie können wir dieses Wachmach-Ritual beibehalten, ohne dabei täglich die Umwelt zu belasten?

 

Ob im Büro, in der Uni oder im Betrieb – Kaffee ist mit 80,6% das beliebteste Getränk an deutschen Arbeitsplätzen. Doch das morgendliche Ritual zur Energiezufuhr beginnt für einen Großteil bereits auf dem Weg dorthin. Die meisten Coffee-to-go-Anhänger befinden sich unter den Bahn- und
Buspendlern. Kein Wunder, denn Kaffee trägt zu guter Laune und Wohlbefinden bei – diesen Energiekick kann am frühen Morgen jeder gebrauchen.

Im Büro angekommen sind Kaffeetrinker produktiver und fokussierter. Die statistisch bewiesene Verbesserung der Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit von Kaffee macht sich also auch im Dienst bemerkbar. Abgesehen von den Vorteilen für das Arbeitsverhalten und das Gehirn im Allgemeinen, kurbelt Kaffee außerdem den Stoffwechsel an und unterstützt den Körper bei vielen weiteren Funktionen.

Natürlich sind diese Vorteile interessant zu wissen, der wirkliche Grund, warum wir Deutschen so gerne Kaffee trinken ist jedoch deutlich simpler. Kaffee ist lecker und wohltuend. Die Top 5 Assoziationen mit Kaffee von Deutschen sind laut einer Umfrage Wärme, Liebe, Energie, Freude und Geborgenheit. Besonders an einem hektischen Morgen, vor einem wichtigen Gespräch auf der Arbeit oder wenn man schlecht geschlafen hat: Kaffee sorgt für Wohlbefinden und einen positiven Start in den Tag. Für diesen Stimmungsschub ist das Koffein verantwortlich, da es die Produktion von Endorphinen anregt und somit zu guter Laune beiträgt. Das National Institute of Health hat in einer Studie herausgefunden, dass Kaffee das Depressionsrisiko um 10% verringert. Wenn das nicht mal ein weiterer Grund ist, sich auf dem Weg ins Büro noch schnell einen Americano zu holen.

Kaffee besitzt also so einige Superkräfte. Doch wie bei vielen schönen Sachen im Leben, gibt es auch hier eine Kehrseite. Die Beliebtheit von dem sanften Wachmacher trägt nämlich erhebliche Folgen für die Umwelt mit sich.

2,8 Milliarden Coffee-to-go-Becher werden jedes Jahr von Deutschen gekauft und weggeschmissen. Allein in Berlin werden täglich 460.000 Einwegbecher verwendet, die ein paar Minuten später im Müll, landen. Laut WWF sind es 33 Fußballfelder Wald, die pro Minute abgeholzt werden. Für die Herstellung dieser harmlos aussehenden Pappbecher muss die Natur wertvolle Ressourcen hergeben. Für jeden einzelnen Cup wird ein halber Liter Wasser benötigt. Immer wieder müssen für die Papierfasern Bäume sterben. Selbst Einwegbecher mit Recyclinganteilen belasten die Umwelt: Es
wird zwar weniger Holz benötigt, doch für die Herstellung der Plastikdeckel und Kunststoffbeschichtungen werden Unmengen an Rohöl benötigt, welche durch Bohrungen gewonnen werden und somit ebenfalls der Natur an den Kragen gehen.

Zu all dem kommen dann noch die jedes Jahr durch Coffee-to-go-Becher entstandenen 83.000 Tonnen CO2 Emissionen.

Ganz schön große Auswirkungen für einen schnellen Kaffee am Morgen. Doch so muss es nicht sein. Die Umwelt zu schonen, ohne Kompromisse für den eigenen Genuss einzugehen ist tatsächlich super einfach.

Wie können wir den Tag mit einem wohltuenden Heißgetränk von unserem liebsten Café starten, ohne dabei ein schlechtes Gewissen gegenüber der Umwelt zu haben?

Die Coffee Union hat sich mit genau dieser Frage beschäftigt und die perfekte, unkomplizierte Lösung gefunden: Ein flächendeckendes Kaffeenetzwerk, welches es ermöglicht, mit einem langlebigen Mehrwegbecher die Umwelt zu schonen. Doch das ist nicht alles! Mit jedem Kauf eines Kaffees in einem Mehrwegbecher über die App, spendet die Coffee Union für ein gemeinnütziges Projekt. Außerdem spart man beim Kauf über die App bares Geld. Das Fazit ist also: Gut für die Umwelt, das Portemonnaie und am wichtigsten: für das eigene Wohlbefinden.

Jeder einzelne von uns kann etwas zu einer grüneren Welt beitragen. Doch am Ende macht die Menge den großen Unterschied. Wenn zum Beispiel ein ganzes Kollegium auf den morgendlichen Einwegbecher verzichtet, kann diese kleine Umstellung schon großes bewirken. Ein saubererer Planet
ist nur einen Klick auf der App entfernt.

 

Jula Ehrlich